Unser Hagen

Studie zum Tunneltal liegt vor

Die Hamburger Firma fwi hat m Auftrag des Kreises Stormarn eine 19.000 € teure Studie erstellt, die analysieren sollte, wie man mehr Menschen für die Schätze unseres Tunneltals begeistern kann.

Diese Studie wurde in der gemeinsamen Sitzung des Umwelt- und des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses am 8.11.2018 präsentiert.
Die Ideen und Vorschläge werden als nächstes auch in der Sitzung des BKS am 6.12.18 thematisiert.

Die Interessengemeinschaft Tunneltal hat eine sehr informative Webseite erstellt, die schon einmal ein erster Schritt ist, das Tunneltal zumindest virtuell kennenzulernen.

Raser auf dem Braunen Hirsch zwischen der Siedlung am Hagen und Ahrensfelde geblitzt

Die Polizei hat - nach langer Zeit endlich mal wieder - im Süden Ahrensburgs die Geschwindigkeit gemessen. 6 von 1245 Fahrern von in der Zeit von 8 bis 12:30 gemessenen Autos müssen mit einer Anzeige rechnen. Weitere 144 wurden lediglich verwarnt.
Das Abendblatt nutzte den Artikel dazu gleich wieder über den Protest von Anwohnern des Braunen Hirsch und der Dorfstraße zu berichten, die sich über zu viel Verkehr beklagen. Etwas am Thema vorbei: Die Messungen fanden zum einen gar nicht in den Wohngebieten statt, sondern auf der Strecke dazwischen. Außerdem hat der Bau einer Südumfahrung keinen Einfluss auf das Verkehrsverhalten von Rasern auf der Verbindung zwischen Ahrensfelde und der Siedlung am Hagen. Die Straße würde auch künftig genutzt.

Sommerliches Stadtteilfest der Bürgergemeinschaft Am Hagen fand am Samstag 01.09.2018 / 15.00 Uhr statt

Die Bürgergemeinschaft organsierte wieder ein buntes Sommerfest, zu dem sie alle großen und kleinen Menschen unserer Siedlung eingeladen waren.
Das Fest fand auf dem Parkplatz vor dem Edeka-Markt im Dänenweg statt.

Kinder konnten sich zu gefährlichen Raubkatzen oder bunten Schmetterlingen schminken lassen, ein Zauberer trat auf, flotte Musik spielte, eine Kaffeetafel mit feinstem Kuchen, ein Grill mit leckeren Würstchen sowie ein gut bestückter Bierwagen standen bereit für einen fröhlichen Tag.

Die Bürgergemeinschaft freute sich über viele gut gelaunte Besucherinnen und Besucher.

Schmalste Stelle?

Die CDU argumentiert mit der Umweltverträglichkeit der weiter südlich gelegenen Brücke. Dort sei das FFH-Gebiet am schmalsten. Das stimmt so nicht. Auf der Seite http://www.geodienste.bfn.de/schutzgebiete/#?centerX=3582110.869?centerY=5946690.792?scale=25000?layers=581 kann man FFH Gelände und Naturschutzgelände getrennt selektieren. Und dann sieht man, dass tatsächlich am Übergang Brauner Hirsch das FFH-Gelände am schmalsten ist. Es stimmt: östlich davon ist das Gebiet auch ein Naturschutzgebiet, aber eben kein Natura 2000 Gebiet.

Und wenn man dann noch Landschaftsschutzgebiete auswählt, dann sieht man, dass fast das gesamte Gelände um Ahrensfelde Landschaftsschutzgebiet ist.
Die Bewohner im Süden kämpfen für das Landschaftsschutzgebiet, damit ja keine neuen Einwohner hier ein Grundstück bekommen. Nehmen wir sie doch beim Wort: Landschaftsschutz ist wichtig für uns alle. Eine Umgehungsstraße zerstört Landschaft.

Siedlung am Hagen

Die Siedlung am Hagen ist ein Stadtteil von Ahrensburg. Die Siedlung ist in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts als "Franz-Seldte-Siedlung" entstanden. Arbeitslose Hamburger erhielten das Bauland sehr günstig und haben die Siedlungshäuser in Eigenleistung erbaut. Die Infrastruktur des Geländes war dürftig. Es gab Brunnen, keinen Gasanschluss, keine Elektrizität und kein fließend Wasser.

Inzwischen ist all das gegeben. Wir erwarten demnächst eine Anbindung an das Glasfasernetz. Die Anbindung an das Zentrum der Stadt Ahrensburg ist über ein paar Straßen gegeben. Es gibt eine Buslinie, die den Hagen alle 30 Minuten mit Ahrensburg verbindet.

Die Straße Brauner Hirsch erschließt den Hagen. Diese Straße war bis vor gut 10 Jahren ein "Schleichweg-Geheimtipp" für jene, die von Hamburg zum Ostring und dort weiter zur Bundesautobahn wollten.

Die Straße war eine Sandpiste, die schlecht zu befahren war. Dann wurde der Braune Hirsch ausgebaut. In einer damaligen "Zukunftswerkstatt" war vereinbart worden, den Spechtweg zu entlasten, indem der Braune Hirsch asphaltiert wurde.

In den letzten Jahren hat nun der Verkehr im Hagen zugenommen. Im Rahmen des Gutachtens "Masterplan Verkehr" wurde u.a. der Verkehr in Ahrensburg sehr detailliert gezählt (7 MB PPS Datei). Dabei wurde festgestellt, dass von den ca. 7000 Fahrzeugen täglich lediglich 20 % des Verkehrs am Hagen Durchgangsverkehr ist. 80% sind Quell und Zielverkehr. Das sind wir Anwohner, die zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Sport, Kino, Theater, Arzt, etc fahren. Wir, die Besuch bekommen, Handwerker, Berater, Pflegekräfte, Gärtner, Reinigungspersonal,...

Angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens wurde von den meisten Ahrensburger Parteien beschlossen, etwas für die Verkehrsberuhigung an den Straßen Brauner Hirsch und Dorfstraße in Ahrensfelde zu tun.
Die WAB setzt hingegen - unterstützt von ein paar CDU Stadtverordneten - auf eine sogenannte Südumfahrung des Hagens. Wir wollen hier zeigen, warum eine Südumfahrung des Hagens keine gute Idee ist.

Südumfahrung verschwindet aus dem Flächennutzungsplan

In der gemeinsamen Sitzung des Umweltausschusses und des Bau- und Planungsausschusses am 11.11.2015 wurde beschlossen, die Südtangente, die noch als Variante im Entwurf des Flächennutzungsplans herumgeisterte, ganz herauszunehmen.
Nach über 40 Jahren verschwindet damit diese anachronistische Planung endlich aus dem FNP.
Es ist zu hoffen, dass nun Kräfte freiwerden, den Braunen Hirsch und die Dorfstraße zu beruhigen und sowohl den Schulweg für viele Kinder, als auch die Dorfstraße für viele Reiter sicherer zu machen. Bisher wurde gerade von Befürwortern einer Südumfahrung immer das Argument gebracht, dass Ampeln und andere Maßnahmen nicht möglich seien. Statt dessen wurde auf eine unrealistische Umgehungsstraße gesetzt.