Unser Hagen

Sommerliches Stadtteilfest der Bürgergemeinschaft Am Hagen am Samstag 01.09.2018 / 15.00 Uhr

Die Bürgergemeinschaft organsiert wieder ein buntes Sommerfest, zu dem sie alle großen und kleinen Menschen unserer Siedlung einlädt.
Das Fest findet auf dem Parkplatz vor dem Edeka-Markt im Dänenweg statt.

Kinder können sich zu gefährlichen Raubkatzen oder bunten Schmetterlingen schminken lassen, ein Zauberer tritt auf, flotte Musik ist bestellt, eine Kaffeetafel mit feinstem Kuchen, ein Grill mit leckeren Würstchen sowie ein gut bestückter Bierwagen stehen bereit, damit wir zusammen einen fröhlichen Tag verbringen können.

Für den Aufbau und Abbau (Zelt, Tische, Stühle) benötigen wir noch dringend hilfswillige Menschen, die sich bitte bei Liselotte Junker melden mögen.

Die Bürgergemeinschaft freut sich auf viele gut gelaunte Besucherinnen und Besucher.

Verspätungen der Mülltermine

Seit einigen Wochen haben wir in Ahrensburg Probleme mit der Müllabfuhr. Die AWSH bietet auf ihrer Webseite Hinweise, wann die Restmülltonnen und die Bioabfallbehälter voraussichtlich geleert werden: Abfallwirtschaft Südholstein - Störungen.

Schmalste Stelle?

Die CDU argumentiert mit der Umweltverträglichkeit der weiter südlich gelegenen Brücke. Dort sei das FFH-Gebiet am schmalsten. Das stimmt so nicht. Auf der Seite http://www.geodienste.bfn.de/schutzgebiete/#?centerX=3582110.869?centerY=5946690.792?scale=25000?layers=581 kann man FFH Gelände und Naturschutzgelände getrennt selektieren. Und dann sieht man, dass tatsächlich am Übergang Brauner Hirsch das FFH-Gelände am schmalsten ist. Es stimmt: östlich davon ist das Gebiet auch ein Naturschutzgebiet, aber eben kein Natura 2000 Gebiet.

Und wenn man dann noch Landschaftsschutzgebiete auswählt, dann sieht man, dass fast das gesamte Gelände um Ahrensfelde Landschaftsschutzgebiet ist.
Die Bewohner im Süden kämpfen für das Landschaftsschutzgebiet, damit ja keine neuen Einwohner hier ein Grundstück bekommen. Nehmen wir sie doch beim Wort: Landschaftsschutz ist wichtig für uns alle. Eine Umgehungsstraße zerstört Landschaft.

Siedlung am Hagen

Die Siedlung am Hagen ist ein Stadtteil von Ahrensburg. Die Siedlung ist in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts als "Franz-Seldte-Siedlung" entstanden. Arbeitslose Hamburger erhielten das Bauland sehr günstig und haben die Siedlungshäuser in Eigenleistung erbaut. Die Infrastruktur des Geländes war dürftig. Es gab Brunnen, keinen Gasanschluss, keine Elektrizität und kein fließend Wasser.

Inzwischen ist all das gegeben. Wir erwarten demnächst eine Anbindung an das Glasfasernetz. Die Anbindung an das Zentrum der Stadt Ahrensburg ist über ein paar Straßen gegeben. Es gibt eine Buslinie, die den Hagen alle 30 Minuten mit Ahrensburg verbindet.

Die Straße Brauner Hirsch erschließt den Hagen. Diese Straße war bis vor gut 10 Jahren ein "Schleichweg-Geheimtipp" für jene, die von Hamburg zum Ostring und dort weiter zur Bundesautobahn wollten.

Die Straße war eine Sandpiste, die schlecht zu befahren war. Dann wurde der Braune Hirsch ausgebaut. In einer damaligen "Zukunftswerkstatt" war vereinbart worden, den Spechtweg zu entlasten, indem der Braune Hirsch asphaltiert wurde.

In den letzten Jahren hat nun der Verkehr im Hagen zugenommen. Im Rahmen des Gutachtens "Masterplan Verkehr" wurde u.a. der Verkehr in Ahrensburg sehr detailliert gezählt (7 MB PPS Datei). Dabei wurde festgestellt, dass von den ca. 7000 Fahrzeugen täglich lediglich 20 % des Verkehrs am Hagen Durchgangsverkehr ist. 80% sind Quell und Zielverkehr. Das sind wir Anwohner, die zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Sport, Kino, Theater, Arzt, etc fahren. Wir, die Besuch bekommen, Handwerker, Berater, Pflegekräfte, Gärtner, Reinigungspersonal,...

Angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens wurde von den meisten Ahrensburger Parteien beschlossen, etwas für die Verkehrsberuhigung an den Straßen Brauner Hirsch und Dorfstraße in Ahrensfelde zu tun.
Die WAB setzt hingegen - unterstützt von ein paar CDU Stadtverordneten - auf eine sogenannte Südumfahrung des Hagens. Wir wollen hier zeigen, warum eine Südumfahrung des Hagens keine gute Idee ist.

Südumfahrung verschwindet aus dem Flächennutzungsplan

In der gemeinsamen Sitzung des Umweltausschusses und des Bau- und Planungsausschusses am 11.11.2015 wurde beschlossen, die Südtangente, die noch als Variante im Entwurf des Flächennutzungsplans herumgeisterte, ganz herauszunehmen.
Nach über 40 Jahren verschwindet damit diese anachronistische Planung endlich aus dem FNP.
Es ist zu hoffen, dass nun Kräfte freiwerden, den Braunen Hirsch und die Dorfstraße zu beruhigen und sowohl den Schulweg für viele Kinder, als auch die Dorfstraße für viele Reiter sicherer zu machen. Bisher wurde gerade von Befürwortern einer Südumfahrung immer das Argument gebracht, dass Ampeln und andere Maßnahmen nicht möglich seien. Statt dessen wurde auf eine unrealistische Umgehungsstraße gesetzt.