Unser Hagen

Corona in Stormarn - aktuell (21.10.2020)

Ab dem 21.10.2020 gilt die Allgemeinverfügung des Kreises Stormarn.

Auf dem Gebiet der Stadt Ahrensburg:

  1. Große Straße vom Rondeel bis zur Kreuzung Doppeleiche inklusive Kohschietstraßen
  2. Manhagener Allee vom Rondeel bis zur Eisenbahnunterführung
  3. Hagener Allee vom Rondeel bis zum Übergang Bahnhofstraße
  4. Hamburger Straße vom Rondeel bis zur Kreuzung Woldenhorn
  5. Rondeel
  6. Rathausstraße
  7. Rathausplatz nebst Arkaden/ Nebenflächen
  8. Verbindung Rathausplatz zur Klaus-Groth-Straße
  9. Klaus-Groth-Straße, beginnend Manfred-Samusch-Straße bis zur Großen-Straße
ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gemäß § 2 Abs. 5 der Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2, ersatzverkündet am 01.10.2020, zuletzt geändert durch Ersatzverkündung am 08.10.2020 (im Folgenden: Landesverordnung), verpflichtend.

Halten wir Abstand, waschen regelmäßig die Hände, tragen in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln Mund-Nasen-Schutzmasken. Und Lüften regelmäßig.

Bleibt gesund!

Siedlung am Hagen

Die Siedlung am Hagen ist ein Stadtteil von Ahrensburg. Die Siedlung ist in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts als "Franz-Seldte-Siedlung" entstanden. Arbeitslose Hamburger erhielten das Bauland sehr günstig und haben die Siedlungshäuser in Eigenleistung erbaut. Die Infrastruktur des Geländes war dürftig. Es gab Brunnen, keinen Gasanschluss, keine Elektrizität und kein fließend Wasser.

Inzwischen ist all das gegeben. Wir erwarten demnächst eine Anbindung an das Glasfasernetz. Die Anbindung an das Zentrum der Stadt Ahrensburg ist über ein paar Straßen gegeben. Es gibt eine Buslinie, die den Hagen alle 30 Minuten mit Ahrensburg verbindet.

Die Straße Brauner Hirsch erschließt den Hagen. Diese Straße war bis vor gut 10 Jahren ein "Schleichweg-Geheimtipp" für jene, die von Hamburg zum Ostring und dort weiter zur Bundesautobahn wollten.

Die Straße war eine Sandpiste, die schlecht zu befahren war. Dann wurde der Braune Hirsch ausgebaut. In einer damaligen "Zukunftswerkstatt" war vereinbart worden, den Spechtweg zu entlasten, indem der Braune Hirsch asphaltiert wurde.

In den letzten Jahren hat nun der Verkehr im Hagen zugenommen. Im Rahmen des Gutachtens "Masterplan Verkehr" wurde u.a. der Verkehr in Ahrensburg sehr detailliert gezählt (7 MB PPS Datei). Dabei wurde festgestellt, dass von den ca. 7000 Fahrzeugen täglich lediglich 20 % des Verkehrs am Hagen Durchgangsverkehr ist. 80% sind Quell und Zielverkehr. Das sind wir Anwohner, die zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Sport, Kino, Theater, Arzt, etc fahren. Wir, die Besuch bekommen, Handwerker, Berater, Pflegekräfte, Gärtner, Reinigungspersonal,...

Angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens wurde von den meisten Ahrensburger Parteien beschlossen, etwas für die Verkehrsberuhigung an den Straßen Brauner Hirsch und Dorfstraße in Ahrensfelde zu tun.
Die WAB setzt hingegen - unterstützt von ein paar CDU Stadtverordneten - auf eine sogenannte Südumfahrung des Hagens. Wir wollen hier zeigen, warum eine Südumfahrung des Hagens keine gute Idee ist.

Südumfahrung verschwindet aus dem Flächennutzungsplan

In der gemeinsamen Sitzung des Umweltausschusses und des Bau- und Planungsausschusses am 11.11.2015 wurde beschlossen, die Südtangente, die noch als Variante im Entwurf des Flächennutzungsplans herumgeisterte, ganz herauszunehmen.
Nach über 40 Jahren verschwindet damit diese anachronistische Planung endlich aus dem FNP.
Es ist zu hoffen, dass nun Kräfte freiwerden, den Braunen Hirsch und die Dorfstraße zu beruhigen und sowohl den Schulweg für viele Kinder, als auch die Dorfstraße für viele Reiter sicherer zu machen. Bisher wurde gerade von Befürwortern einer Südumfahrung immer das Argument gebracht, dass Ampeln und andere Maßnahmen nicht möglich seien. Statt dessen wurde auf eine unrealistische Umgehungsstraße gesetzt.